Netzanschlussvertrag mittelspannung bayernwerk

Neben gutem Strom und Der Pflege der Umwelt ist die Versorgungssicherheit eines der erklärten Ziele des Bayernwerks. Als nationales Elektrizitätsversorgungsunternehmen betreibt Bayernwerk ein Netz von Hochspannungs- und Höchstspannungsleitungen mit einer Gesamtlänge von 5.500 Kilometern und ist an das westeuropäische Stromnetz angeschlossen. Die Bereitstellung dieses Netzes sowie die Nutzung der Kraftwerke wird vom Verteilzentrum des Bayernwerks in Karlsfeld bei München geregelt. Dieses Zentrum sorgt dafür, dass das Gleichgewicht zwischen Strombedarf und Stromproduktion mit seinen hochtechnologischen Computerinstallationen erhalten bleibt. Bayern verdankt seine effiziente Ölindustrie heute der Initiative des bayerischen Wirtschaftsministers Dr. Otto Schedl. Sein Plan, Öllinien zu den Mittelmeerhäfen Genua und Triest zu verlegen, wurde zunächst mit Skepsis betrachtet. Ende 1963 begannen jedoch die Arbeiten an diesem Projekt mit dem Bau der ersten beiden Raffinerien in Ingolstadt. Bayernwerk baute im Herzen des neuen Raffineriezentrums Ingolstadt ein Kraftwerk, das 1965 mit einem 150-MW-Motor in Betrieb ging. Weiter unten an der Donau, bei Pleinting, wurde 1968 ein weiteres 300-MW-Ölkraftwerk gebaut. Ende der 1960er Jahre hatte die thermische Energie die Wasserkraft überholt, die früher mehr als 60 % des bayerischen Strombedarfs decken musste. Deshalb schloss Bayernwerk einen langfristigen Vertrag mit der Tiroler Wasserkraftwerke AG und RWE über die Finanzierung des Kraftwerks Kaunertal in Tirol und für die Stromversorgung aus dem Prutzer Stromstaion ins obere Inntal. NKT, ein führender Kabel- und Kabelzubehöranbieter, unterzeichnete mit den Windparks Der Dogger Bank Creyke Beck A und Creyke Beck B einen Lieferantenvertrag über die Lieferung und Installation von Hochspannungs-GLEICHstrom-On- und Offshore-Exportkabelsystemen.

Die NKT-Lieferung und Bestellung umfasst 4 x 175 km 320 kV DC-Offshore-Exportstromkabel und ca. 4 x 32 km 320 kV DC-Onshore-Exportstromkabel sowie die Installation durch das Kabelverlegeschiff NKT Victoria. Die Herstellung der Stromkabel beginnt Ende 2021 im Produktionswerk in Karlskrona, Schweden. Die Auftragsschätzung wird auf 360 Mio. EUR geschätzt. Die Vereinbarung zwischen NKT und Dogger Bank Windparks Creyke Beck A und Creyke Beck B wird aufgrund der Versorgung von rund 3 Millionen Haushalten in Großbritannien positiv zur Marktentwicklung der Mittelspannungskabel beitragen. Darüber hinaus sagte der Präsident und CEO von NKT, Alexander Kara, in einer Erklärung: “Ich freue mich, dass unsere langjährigen Kunden von Equinor und SSE NKT als schlüsselfertigen Anbieter der Kabelsysteme für die Dogger Bank Windparks Creyke Beck A/B ausgewählt haben und uns als Hochspannungs-DC-Technologiepartner am Markt anerkennen. Darüber hinaus freue ich mich, die anhaltende europäische Ausrichtung auf die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu beobachten, ein Trend, von dem NKT gute Wachstumschancen sieht.” In der Satzung der drei Unternehmen, die an die Arbeit in enger Zusammenarbeit angepasst wurden, wurden die Verantwortlichkeiten eines öffentlichen Versorgungsunternehmens in den Vordergrund gerückt.

Sie sollten nach kommerziellen Grundsätzen geführt werden, aber die Zinsrendite an die Aktionäre war begrenzt. Im Gegensatz zu anderen großen Versorgungsunternehmen in anderen Bundesländern verzichtete Bayernwerk nach dem erstellten Gesamtplan auf das Recht, den Endverbraucher mit Strom zu versorgen. Seine Aufgabe bestand vielmehr darin, die Stromversorger mit Energie zu versorgen, wenn sie ihren Strombedarf nicht über ihre eigenen Kraftwerke decken konnten. Die ersten 25-Jahres-Verträge zur Lieferung von Strom, die Bayernwerk zwischen dem 23. und 30. Juni 1923 mit neun großen Stromverteilern in Bayern abschloss, basierten auf diesem Prinzip. Im selben Jahr wurden auch Verträge mit Unternehmen außerhalb Bayerns abgeschlossen, wobei der erste Vertrag über die Lieferung von Strom an die Elektrizitätsversorgungsgesellschaft der Stadt Stuttgart war.